Handelskammer Plus – neue Zeitung für Selbstständige

AEMEDIA setzt für Handelskammer Hamburg neues Zeitungsprojekt um

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Die Hamburger Corporate Publishing Agentur AEMEDIA hat für die Handelskammer Hamburg die neue Zeitung „Handelskammer Plus“ konzipiert und realisiert.

Die schlanke, zwölfseitige Zeitung ist ein Angebot der Handelskammer Hamburg für kleine Unternehmen. Diese stehen für die Mehrheit aller Firmen in der Hansestadt. „Handelskammer Plus“ erscheint ab sofort viermal im Jahr und wird direkt an rund 80.000 kleine und mittelständische Unternehmen verschickt. Die Zeitung beschreibt Trends, gibt Tipps und berichtet über besondere Leistungen von kleinen Unternehmen. „Darüber hinaus wird sie der direkte Draht der Mitglieder zur Kammer sein“, sagt Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer bei der Handelskammer.

AEMEDIA hat das neue Objekt in enger Zusammenarbeit mit Wolfgang Ehemann, dem bei der Handelskammer Hamburg verantwortlichen stellvertretendem Geschäftsführer, entwickelt und umgesetzt. „Handelskammer Plus ist etwas Neues und Eigenständiges, das sich im Gegensatz zum Magazin ,hamburger wirtschaft’ nicht an die Handelsregister-Firmen, sondern punktgenau an die Zielgruppe der kleinen und kleinsten Unternehmen wendet“, sagt er. „Die Zeitung ist einfach, nah und informativ. Sie sagt ja zu ,News to use’ und nein zu ,Nice to have’“.

Andreas Eckhoff, Inhaber und Chefredakteur von AEMEDIA, sagt: „Wir freuen uns sehr, dieses Objekt realisieren zu dürfen. Es ist beeindruckend zu sehen, welch umfassendes Angebot die Handelskammer für kleine Unternehmen bereithält.“

 

Lesen Sie hier die erste Ausgabe von „Handelskammer Plus“ auf der Homepage der Handelskammer.

 

 

Rettung für den Eisbären von Ohlstedt

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Ein Jahr schließen wegen Bauarbeiten? In ihrer Not wählten die Betreiber der kleinen Eisdiele „Eisbär Ohlstedt“ die Nummer der Handelskammer – zum Glück.

Ob auf dem Wochenmarkt, im Lebensmittelladen oder beim Friseur: In Ohlstedt hat es in den vergangenen Wochen immer wieder Gespräche  wie dieses gegeben. „Wie, der Eisbär muss weg? Warum das denn?“ – „Unser Bahnhof wird doch renoviert und die U-Bahn-Brücke erneuert. Alles eine große Baustelle. An die Eisdiele kommst du dann nicht mehr ran.“ – „Wie lange muss der Ilja denn schließen?“ – „Die ganze Saison über.“ – „Ohlstedt ohne seinen Eisbären, das hat es ja noch nie gegeben.“

„Das darf es einfach nicht geben“, hat sich Claus Tiedemann, der Helfer von der Handelskammer, gesagt. „Diese Eisdiele direkt am Ohl-stedter Bahnhof, die ist ja wirklich eine Institution.“ 

Seit 27 Jahren steht Ilja Wünschirs, meist mit seiner Mutter Bärbel, in dem Flachdachbau an der Klappe und reicht seine Leckereien raus zu seinen Kunden. „Das Eis machen wir selber und zwar mit einer ganz traditionellen Maschine“, erzählt er. Und dass er fast jeden seiner Kunden kennt. Seit Jahren.

Dass Bahnhof und U-Bahn-Brücke saniert werden müssen, hatte die Hochbahn ihn schon vor Jahren wissen lassen. „Aber wann und wie lange, das wussten wir nicht“, sagt Wünschirs. Existenzängste machten sich breit. „Die komplette Saison ausfallen lassen, wie hätten wir das durchstehen sollen?“ In der Not wählte die Mutter die Nummer der Handelskammer. Da gibt es die Abteilung für Stadtentwicklung und Stadtverkehr. Und da gibt es eben Claus Tiedemann, den Mitarbeiter mit 30 Jahren Erfahrung. „Der hat in jeder Behörde seinen Fuß in der Tür“, sagt Ilja Wünschirs. „Die Handelskammer hat in Hamburg Gewicht. Wenn du einen Mitarbeiter von denen an deiner Seite hast, gehen die Türen auf.“ Wobei, das stellt Tiedemann klar, seine Kollegen und er nur beraten und Kompromisse aushandeln können. 

Der Ausweg für Ilja Wünschirs ist gefunden: ein fahrbarer Verkaufswagen. Nur musste dafür ein Stellplatz gefunden werden. „Mit dem Markt-meister hatten wir nach einigem Hin und Her eine Fläche gefunden“, sagt Tiedemann. „Der Wagen aber hätte in der prallen Sonne gestanden. Dann hätte die Kühlung versagt.“ Also neue Ortstermine, weitere Gespräche. Mit viel Mühe ist ein Kompromiss gefunden, der allerdings noch nicht endgültig besiegelt wurde. 

Aber sicher ist: Durch die Hilfe der Handelskammer kann Ilja Wünschirs wieder mit Versen ankündigen: „Kaum ist der Februar vergangen, dann ist er schon bereit, der beste Eisbär weit und breit.“

 

Posted on 20. Januar 2016 in Allgemein

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